Posted by on Mrz 9, 2016 in ALLES, PRESSESPIEGEL | Keine Kommentare

Quelle: Frankfurter Rundschau online
 Von 

http://www.fr-online.de/frauentag/frauentag—regie-wird-uns-nicht-zugetraut-,33901508,33920300.html

 

Filmemacherin Barbara Rohm spricht über die Hürden im Job und Stereotype vor und hinter der Kamera.

Frau Rohm, wie oft wurde Ihnen ein Mann als Regisseur vorgezogen?
Das lässt sich so nicht sagen. Fest steht: Viele Frauen, die sich bei Pro Quote Regie engagieren, haben das selbe erlebt wie ich. Wir haben uns gewundert, dass es so schwierig ist, in dieser Branche Fuß zu fassen. Dass wir zum Beispiel gegen eine Wand geprallt sind, wenn wir uns um Serien-Regie bewarben, mit der sich gut der Lebensunterhalt verdienen lässt. Selbst Kolleginnen, die für ihr Debüt den Deutschen Filmpreis bekommen hatten, bekamen keine Angebote.

(…)

Was bedeutet das denn für den Film, wenn die Macher überwiegend männlich sind?
Stereotype Rollenbilder spielen nicht nur hinter der Kamera bei den Machern eine Rolle, sondern auch die Welt in den Filmen und Serien hinkt der Realität hinterher. Die gläserne Decke im Film ist noch dicker als im echten Leben. Nur 20 Prozent der Figuren mit Beruf sind Frauen. Sie kommen als Managerinnen, Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen in Filmen viel seltener vor als in der Realität.

 

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