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„Especially when it comes to public money – it has to be equal.“ Jane Campion, Cannes 2014

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Berlinale: Manuela Schwesig unterstützt Pro Quote Regie

Posted by on Feb 5, 2015 in ALLES, BERLINALE 2015, NEWS | Keine Kommentare

Manuela Schwesig sitzt in einem Sessel und gibt für Pro Quote Regie ein Kurz-Interview, Bildnachweis: depoetica

Zur Eröffnung der Berlinale am 5. Februar hat Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig der Initiative Pro Quote Regie (PQR) ein Kurz-Interview gegeben. Pro Quote Regie setzt sich für mehr Frauen in der Regie ein.

„Es ist wichtig, dass auch Frauen Regie führen, um mit traditionellen Rollenbildern zu brechen“, sagte Manuela Schwesig in dem Kurz-Interview, das während der Berlinale in einem multimedialen Zelt am Potsdamer Platz gezeigt wird. Unter dem Motto „Open the Bubble – Open your mind“ wird das Zelt Informationsstelle für alle Interessierten sowie Treffpunkt zur Vernetzung mit Film-Kolleginnen und Kollegen weltweit sein.

Frauen müssen an einem Strang ziehen – auch im Filmbusiness

Bundesweit haben sich mehr als 200 Regisseurinnen zusammengeschlossen, um für die gleichberechtigte Vergabe von Regieaufträgen an Frauen und Männer bei Filmproduktionen zu protestieren. Die Initiative PQR macht darauf aufmerksam, dass nur 15 Prozent aller deutschen Kino- und Fernsehfilme von Frauen gemacht werden, obwohl 42 Prozent der Filmhochschul-Absolventen weiblich sind.

Und auch auf der Berlinale zeichnet sich ein ähnliches Bild: Nur drei von insgesamt 23 Wettbewerbsfilmen sind von Filmemacherinnen, nur bei rund einem Viertel der insgesamt 441 gezeigten Filme haben Frauen Regie geführt. Manuela Schwesig: „Ich finde es gut, dass es Pro Quote Regie gibt, dass Frauen sich verbünden und an einem Strang ziehen. Deshalb unterstütze ich die Initiative.“

Im Rahmen der Initiative „Open the Bubble – Open your mind“ wird es am 9. Februar zudem eine Podiumsveranstaltung zum Thema mehr Frauen im Regiefach geben, an der auch die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfrauenministerin, Elke Ferner, teilnimmt.

Die Initiative Pro Quote Regie wird vom Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend unterstützt.

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=213274.html

 

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Filmtabs | Berlinale 2015 Quote auf dem Regiestuhl?

Posted by on Feb 5, 2015 in ALLES, BERLINALE 2015, NEWS | Keine Kommentare

Filmtabs | Günter H. Jekubzik | 05.02.2015

Quote auf dem Regiestuhl?
Aachenerin führt Regie bei „Pro Quote Regie“
Berlin. Man sollte es bei den Temperaturen nicht erwarten, doch der Potsdamer Platz selbst entwickelt sich 2015 zu einer Spielstätte der Berlinale. Da wo Wim Wenders einst für den „Himmel über Berlin“ in der Todeszone hinter der Mauer Curt Bois einsam sinnieren lies, protestieren nun Studenten der Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin für den Erhalt der Mitbestimmung, wird der ferngesteuerte Dreh eines Ai Weiwei-Films mit Til Schweiger übertragen und protestieren Filmemacherinnen in einer „Multimedia Bubble“ gegen Diskriminierung von Regisseurinnen in ihrer Branche.

http://www.filmtabs.de/ft/2015/02/05/berlinale-2015-quote-auf-dem-regiestuhl/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+FILMtabs+%28FILMtabs%29

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Deutschlandradio Kultur | Mehr vom Film für die Frau

Posted by on Feb 5, 2015 in ALLES, BERLINALE 2015, PRESSESPIEGEL | Keine Kommentare

Deutschlandradio Kultur | Berlinale Blog | 905.02.2015

Mitten im Berlinale-Trubel auf dem Potsdamer Platz steht ein durchsichtiger, begehbarer Gummiballon. Aufgestellt hat ihn der Gleichstellungsverein ProQuote-Regie. Regisseurinnen aus Deutschland möchten mit dieser Initiative auf die prekäre Situation weiblicher Filmemacherinnen hinweisen.
Brigitte Schlögel ist Szenenbildnerin. Heute engagiert sie sich für den Verein ProQuote. Sie baut mit Helfern den Informationsstand “Open the Bubble – Open Your Mind” auf – mitten auf dem Potsdamer Platz. Es ist ein fast kugelrundes Plastikzelt mit roten Sitzen. “Wir wollen darauf hinweisen, dass in der Filmbranche krasse Unterschiede gemacht werden zwischen Männern und Frauen”, sagt Schlögel und zieht ihre Mütze tiefer ins Gesicht. Die Bewegung ProQuote ist jung, 2012 wurde sie gegründet.

http://blogs.deutschlandradiokultur.de/berlinale2015/2015/02/05/mehr-vom-film-fuer-die-frau/

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Tagesspiegel | Juliette Binoche im Gespräch

Posted by on Feb 5, 2015 in ALLES, BERLINALE 2015, NEWS, PRESSESPIEGEL | Keine Kommentare

Tagesspiegel | Jan Schulz-Ojala | 05.02.2015

Ist diese Geschichte einer Annäherung feministisch zu verstehen?

Um die damalige Jahrhundertwende hatten viele Frauen es satt, bloß „nettes Mobiliar“ zu sein – in den USA, in England, Skandinavien, auch in Frankreich. Josephine Peary gehörte zu dieser Frauenrechtsbewegung, sie hat selber Vorträge gehalten. Andererseits war sie keine Draufgängerin, sondern dachte ganz bürgerlich. An der Seite ihres ehrgeizigen Mannes hatte sie den Ehrgeiz, eine Familie zu führen, obwohl die beiden insgesamt 20 Jahre lang getrennt waren.

Zuletzt wurde in Frankreich kritisch über die geringe Zahl von Regisseurinnen auf Festivals diskutiert, etwa in Cannes, und in Deutschland gibt es die Initiative ProQuote-Regie.

Beim Dreh zählt das nicht. Wenn ich gefilmt werde, erfahre ich einen kreativen Druck, und ich gebe etwas zurück. Das ist wie beim Tango, ein Tanz zwischen diesen beiden Polen. Die Entscheidungen eines Regisseurs erfordern eine eher maskuline Energie, und im Echo des Schauspielers ist das Feminine enthalten. Oder nehmen Sie die beiden Pole Adam und Eva, das sind ja nicht Mann und Frau, sondern das Männliche und Weibliche in jedem von uns, das eins werden will. Wenn man das begriffen hat, heißt es nicht mehr: Kein Wunder, da inszeniert ein Mann! Oder: eine Frau, typisch! Es gibt sehr weibliche Regisseure, sie beobachten und lassen die Schauspieler machen. Und es gibt Regisseurinnen, die viel reden und aktiv steuern.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/juliette-binoche-im-gespraech-wir-sind-kuenstler-keine-soldaten/11328854.html

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filmtabs | Günter H. Jekubzik

Posted by on Feb 5, 2015 in BERLINALE 2015, PRESSESPIEGEL | Keine Kommentare

Quote auf dem Regiestuhl?
Aachenerin führt Regie bei „Pro Quote Regie“
Berlin. Man sollte es bei den Temperaturen nicht erwarten, doch der Potsdamer Platz selbst entwickelt sich 2015 zu einer Spielstätte der Berlinale. Da wo Wim Wenders einst für den „Himmel über Berlin“ in der Todeszone hinter der Mauer Curt Bois einsam sinnieren lies, protestieren nun Studenten der Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin für den Erhalt der Mitbestimmung, wird der ferngesteuerte Dreh eines Ai Weiwei-Films mit Til Schweiger übertragen und protestieren Filmemacherinnen in einer „Multimedia Bubble“ gegen Diskriminierung von Regisseurinnen in ihrer Branche.

http://www.filmtabs.de/ft/2015/02/05/berlinale-2015-quote-auf-dem-regiestuhl/

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Fifty/Fifty: Mit Talent ohne Job – Zeit für eine Regie-Quote? Werkstattgespräch über Gleichberechtigung in der Filmbranche

Posted by on Feb 4, 2015 in BERLINALE 2015, NEWS, PRESSESPIEGEL | Keine Kommentare

Perspektive Deutsches Kino | 04.02.2015

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), offizieller Partner der Berlinale, und die Perspektive Deutsches Kino laden im Rahmen der 65. Berlinale zu einer öffentlichen Diskussion über die Gleichberechtigung der Geschlechter im deutschen und französischen Filmbetrieb ein. Denn die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Magere elf Prozent der Sendeminuten im deutschen Primetime-Programm der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender stammen von Regisseurinnen. Im Kinobereich sind es mit 22 Prozent nur geringfügig mehr. Ist es also Zeit für eine Frauenquote im Filmbetrieb?

Werkstattgespräch am 12. Februar 2015 von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Deutschen Kinemathek (4. OG), Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin, mit Übersetzung ins Deutsche und Französische.

Moderiert wird die Diskussion von Frédéric Jaeger, Chefredakteur von critic.de.

https://www.berlinale.de/de/presse/pressemitteilungen/perspektive_deutsches_kino/pdk-presse-detail_27348.html

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